MPU Cannabis

MPU wegen Cannabis - das sollten Sie wissen

MPU wegen Cannabis - das kommt auf Sie zu

Auch wenn Cannabis in Deutschland mittlerweile teilweise legalisiert wurde, bedeutet das nicht, dass Autofahren unter dem Einfluss von Cannabis erlaubt ist. Wer im Straßenverkehr unter Cannabiseinfluss auffällt oder wer wiederholt konsumiert und dabei Zweifel an der Fahreignung aufkommen lässt, muss nach wie vor mit einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) rechnen.

Die Führerscheinstellen prüfen in diesen Fällen, ob Sie konsum- und fahrgeeignet sind. Schon geringe Mengen können dazu führen, dass eine MPU wegen Cannabis angeordnet wird – insbesondere, wenn der Konsum in Verbindung mit dem Führen eines Fahrzeugs festgestellt wird.

Wann droht eine MPU wegen Cannabis?

  • Fahrt unter dem Einfluss von Cannabis (auch bei geringen THC-Werten)

  • Wiederholter Konsum oder Hinweise auf regelmäßigen Konsum

  • Mischkonsum mit Alkohol oder anderen Drogen

  • Auffälligkeiten im Straßenverkehr unter Cannabiseinfluss

  • Polizeiliche Kontrollen mit positiven Drogentests

Ablauf der MPU wegen Cannabis

Die MPU besteht auch in diesem Fall aus drei Teilen:

    1. Medizinische Untersuchung: Hier wird geprüft, ob eine körperliche Abhängigkeit oder ein problematisches Konsumverhalten vorliegt. In fast allen Fällen wird ein Abstinenznachweis über mehrere Monate verlangt, meist über Urinscreenings oder Haaranalysen.

    2. Leistungstest: Hier werden Ihre Konzentration, Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit getestet – entscheidend für Ihre Fahreignung.

    3. Psychologisches Gespräch: Der wichtigste Teil. Hier müssen Sie nachvollziehbar erklären, warum es zu den Auffälligkeiten kam, wie Sie Ihr Konsumverhalten geändert haben und warum künftig keine Gefahr mehr besteht, dass Sie unter Cannabis Einfluss fahren.

Cannabis-Legalisierung und MPU – was bedeutet das für Sie?

Die Legalisierung von Cannabis bedeutet nicht, dass Autofahren unter Einfluss erlaubt ist. Für die Fahreignung gelten weiterhin strenge Grenzwerte. Wer unter THC-Einfluss fährt, riskiert Bußgelder, den Entzug der Fahrerlaubnis und die Anordnung einer MPU.
Besonders wichtig: Die Gutachter prüfen nicht nur den einmaligen Konsum, sondern ob regelmäßiger oder problematischer Konsum vorliegt. Auch nach der Legalisierung kann also eine MPU wegen Cannabis angeordnet werden.

Warum eine individuelle MPU Beratung entscheidend ist

Diese Erklärung zum Thema MPU wegen Cannabis ist nur eine allgemeine Übersicht. Jeder Fall ist anders – je nachdem, ob es sich um einmaligen Konsum, regelmäßigen Konsum, Mischkonsum oder Fahren unter Einfluss handelt.

Deshalb ist eine individuelle Beratung, die genau auf Ihre persönliche Situation eingeht, entscheidend. Bei uns erhalten Sie eine kostenlose und unverbindliche MPU Beratung, in der wir klären:

  • welche Anforderungen in Ihrem Fall gelten,

  • ob ein Abstinenznachweis notwendig ist,

  • und wie Sie sich am besten auf das psychologische Gespräch vorbereiten.

Der große Vorteil für Sie: Nach dieser Beratung wissen Sie ganz genau, was auf Sie zutrifft und wie Sie in Ihrer individuellen Situation am besten handeln, um Ihre MPU erfolgreich zu bestehen.

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